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Category : Allgemein

#winterwonderlandberlin: Der Segen meiner nächtlichen Ruhestörung

_nacht1 Momentan bin ich nachtakiv, wie immer, wenn ich meine Webseiten neu entwickle. Umso mehr genieße ich meine Nachtruhe. Soweit man das sagen kann. Heute Nacht wurde ich gegen 4 von einem mir unbekannten Geräusch geweckt. Irgendwie schien mir, jemand ist ganz außer Rand und Band und quält sein Auto. Also quälte ich mich aus dem Bett und da war es: ganz Berlin soweit ich sehen konnte unter einer weißen, frischen Schneedecke, ganz dick eingepackt.

_nacht2Und da war „ES“: ein kleiner Schneeräumer, die wie von einem Irren gesteuert sich den Weg über unseren Bürgersteig kämpfte. Hin und her, vor und zurück. Und ja, komisch: nur über unseren Bürgersteig!? So abstrus, typisch Berlin.

Ich wartete, bis er dann doch nach einigen Runden wieder auf unseren Hof fuhr (?!) und Ruhe war. Diese wunderbare Erster-Schnee-Ruhe und das Mitten in der Stadt, über der Stadt.

Ich konnte gar nicht genug bekommen. Wieder einige (wenige) Stunden später hörte ich schon im Bett: nichts! Außer der Schneestille. Jetzt ist es fertig.


Verliebt? Dieses Bild ist mein „Best of … Februar“ Motiv, dass Du für einen kleinen Sammlerpreis auf Leinwand gedruckt im Shop kaufen kannst.

Dieses Bild kannst Du als Original oder als Limited Fine Art Printin meinem Shop kaufen >>>

Gewinn: Kalenderwettbewerb Hahnemühle 2016

Ich bin Miss Februar! Beziehungsweise mein Aquarell „Frühling in Amsterdam“. Als eine von 450 Teilnehmern mit 900 Bilder bin ich eine von 12 Kalenderblättern des Hahnemühle Kalenders 2016 geworden. Hier beschreibe ich, wie dieses besonders stimmungsvolle Motiv entstanden ist.


Spontan bin ich im Juni 2015  in meine Lieblingsstadt Amsterdam gefahren, von Köln gerade mal etwas mehr als 3 Stunden. Vom Bahnhof habe ich mir direkt eine schöne Gracht zum Skizzieren gesucht. Kaum hatte ich mich ausgebreitet, fing es in Strömen an zu regnen. Tropfen platschten auf meine ersten Striche.

Es gab keine Möglichkeit zum Unterstellen, so ging ich in die Vollen. Einfach weitermalen, let it flow, dachte ich mir und schmiss mein Moleskine Skizzenbuch direkt in die große Pfütze unter mir. Jetzt war alles schön nass!

Weiter mit den Farben der Gracht, der Boote und der Häuser um mich herum. Die großen Tropfen bildeten eine spezielle Struktur auf dem Bild. Einige Fußgänger lachten mir zu und zeigten den Daumen hoch. So ein bißchen Regen verscheucht mich nicht! Einfach mitmachen – wenn nicht das Aquarell für’s Malen im Regen geschaffen ist, was dann?

Ich blieb noch einige Zeit und als sowohl mein Moleskin, als auch meine Palette und moi kletschnass waren, war es wohl doch Zeit, sich zu einem schönen koffie verkeerd zurück zu ziehen. So ging ich in mein Lieblingscafe und arbeitete das Motiv noch etwas aus:


Hier sieht man die spezielle Tropfenbildung im Detail. Malen mit der Natur, wie schön!

Das Malerlebnis und das Motiv hat mich so berührt und ich konnte diese intensive Stunden im Regen nicht vergessen.

Ich suchte schon einige Zeit ein Motiv für den Hahnemühle Kalenderwettbewerb 2016 mit dem Thema „Grün in der Stadt“. So fing ich an, einige Skizzen zu machen. Wo passt das Grün am besten? Welches Grün? Eine der netten Fußgängerinnen mit dem bunten Schirm hätte ich auch gerne dabei… Von wo kommt das Licht und wie stark dürfen die Häuser im Hintergrund sein? Die folgenden Skizzen habe ich mit diesen Gedanken gemacht:

Insgesamt habe ich zwei verschiedene Motive gemalt und eingereicht.

Und so bin ich sehr glücklich und stolz eine von 12 KünstlerInnen zu sein, die den Hahnemühle Kalender 2016 gestalten.


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#oceancrossing: Vom Mittelmeer in die Karibik

Vom 5.-9. November 2015 war es endlich soweit: mit der Mein Schiff 3 sagten wir bye-bye zum Mittelmeer. Nach einer sehr schönen Reise entlang an Liguriens Küste (siehe Portovenere), der Cote d’Azur und Overnight in Barcelona ging es durch die Straße von Gibraltar raus auf den Atlantik. Was für ein Abenteuer!

4 Tage auf See ohne Land in Sicht. Zwischendurch aber noch Hallo Kanaren (meine Heimat auf Mein Schiff 3 von November 14 – März 15), dann die Kapverden und nach 4 Seetagen landeten wir auf Barbados.

Wir hatten klares, ruhiges Wetter und es gab keine besonderen Vorkomnisse. Es hatte sich eine kleine, feine Gruppe von Malerinnen und Malern gefunden, die sich täglich im Atelier zum Malen, Quatschen und Austauschen trafen. Es ist schon sehr besonders, so eine Reise gemeinsam zu erleben. Für viele war diese Reise die erste Atlantiküberquerung, wie für mich.

Die besondere Seekarte für diese Atlantik-Überquerung habe ich auch gemalt, eigentlich schon mit der Vorfreude auf die Karibik, wie man unschwer erkennen kann!

Und kaum auf Barbados, ging es auch schon zum karibischen Schildkröten-Strand. Die erfahrene Crew hatte mir schon berichtet, dass man dort Schildkröten im Meer treffen kann. Und ich hatte Glück! Drei Schildkröten begrüßten mich in der Karibik. Was für ein Erlebnis, wenn diese doch recht großen Tiere ganz nah an einem vorbei schwimmen. Sie strahlen eine unglaubliche Gelassenheit und Ruhe aus. Fast fliegen sie durch das Meer.

Prompt natürlich auch ein neues Lieblingsmotiv der Gäste und von mir während unserer Karibik-Reisen!


Dieses Foto hat ein Gast mit seiner Unterwasserkamera gemacht und mir zum Malen zur Verfügung gestellt. Toll, oder? Übrigens war er mit mir beim ersten Tauchgang und genau diese Schildkröte habe ich auch gesehen 🙂

Malutensilien & Materialien zum Malen

PinselPinsel für Aquarellmalerei

Absolut empfehlenswert: echtes Kolinsky-Rotmarderhaar, leider etwas teuer. Tipp: mit einem sehr guten dicker Pinsel (12) kann man alle anderen Pinselstärken malen, sogar die ganz feinen Linien mit der exakten Spitze des Pinsels! Ich brauche seit Jahren nur meinen Kolinsky Nr. 12 und Nr. 2. Sehr fein und empfehlenswert sind auch die französischen Pinsel aus reinem, blauen russischen Fehhaar, in Naturkiel gefasst.

Ebenfalls gibt es seit kurzem sehr gute Pinsel aus synthetischen Haaren, die extra für das Aquarellmalen entwickelt worden sind. Escoda beispielsweise macht sehr gute Pinsel, die kaum von den echten Marderhaarpinseln zu unterscheiden sind.

Auch ein Beitrag zum Tierschutz.

Praktisch für unterwegs

Hier stelle ich mein kleines „Urban Sketching Kit“ vor. Mach Dir das Set selbst, es passt in die kleinste Handtasche!

Pinsel für Acrylmalerei

Hier hat man etwas mehr Auswahl als beim Aquarellpinsel. Einfach ausprobieren, womit man am besten zurecht kommt. Aber bitte nie Aquarell- und Acrylfarben mit dem selben Pinsel malen! Die Acrylfarbe setzt dem Aquarellpinsel zu sehr zu.

Sehr zu empfehlen sind auch Spachteln, Malmesser, Flächenspachtel aus Schaumgummi oder Schablonierpinsel (das sind die, die oben abgeschnitten sind) oder Fächerpinsel. Stöckchen, Federn, Zahnbürsten, Schaber – der Kreativität ist keine Grenze gesetzt – einfach alles mal ausprobieren und sammeln.

Chinesische Pinsel

Meistens aus Ziegenhaar und besonders gut für die Tuschemalerei geeignet. Auch sehr gut kombinierbar mit Aquarellfarbe. Acrylfarbe würde ich nicht an meine chinesischen Pinsel lassen.

PapierPapier für Aquarellmalerei

Generell sollte Aquarellpapier immer mindestens eine Stärke von 280 gr. haben. Üblich ist bei Aquarellblöcken, dass die Bögen rundrum geleimt sind und an einer Ecke ein Schlitz zum Lösen der Seite nach dem Trocknen ist. Hier am besten den Bogen mit einem Falzmesser vorsichtig ablösen, mit einem normalen Messer kann das Papier zu schnell einreißen.

Aquarellpapier gibt es in vielen Formaten, Stärken und Oberflächen (Grobkorn: rauh, Feinkorn: glatt und Satin), mein Lieblingspapier ist das italienische Fabriano, da es sehr strapazierfähig ist, also auch Wischen, Kratzen und immer wieder große Wasserpfützen mitmacht. Ebenfalls empfehlenswert ist das französische Montval Aquarellpapier, ebenfalls sehr strapazierfähig und verlässlich. Auch beim Papier gilt: lieber etwas mehr ausgeben, als sich über schlechte Qualität ärgern! Oder einfach einmal ausprobieren, welche Unterschiede Papiere beim Malen machen können. Mit der Zeit findet man dann sein Lieblingspapier.

Papier, Leinwand und Malgründe für Acrylmalerei

Auch hier möglichst dickes Papier nutzen. Ich arbeite gar nicht mit Papier als Malgrund für die Acrylmalerei, lieber nutze ich Malkartons, Maluntergründe, Leinwände und auch meine etwas dickeren Skizzenbücher. Erlaubt ist beim Acryl alles, worauf die Farbe hält, also auch gefundenes Holz am Strand, Steine oder Wurzeln aus dem Wald. Experimenteren ist alles!

Als Leinwand nutz ich die schon aufgespannten Leinwände, die es in vielen Formaten fertig zu kaufen gibt. Sogar bei kodi oder ähnlichen Discountern gibt es durchaus brauchbare Malgründe.

Aquarell

Es gibt fertige Aquarell-Kästen von Schmincke, in denen sich ein gutes Set an Basisfarben befindet. Mit der Zeit wirst Du merken, das Du bestimmte Farben besonders magst und gerade bei der Aquarellfarbe gibt es unendlich viele Schattierungen von einer Farbe, die auch von Hersteller zu Hersteller variieren.

Aquarellfarben gibt es als Blöcke (groß und klein) und als Tuben. Natürlich kann man die Blöcke besser transportieren oder sie sogar in leeren Aquarell-Farbkästen von Schmincke individuell zusammenstellen.

Die Tuben nutze ich gerne, um auf großen Porzellantellern, die ich als Palette nutze, Farben anzumischen. Oder wenn ich mit großen Pinseln male, brauche ich natürlich auch viel Farbe – da sind Tuben optimal.

Schmincke hat ein gutes Farbsortiment, aber die feineren und besondereren Farben gibt es von der englischen Firma Winsor & Newton. Wunderschöne Farben sind zum Beispiel: 576 Rose Doré, 491 Permanent Mauve, 60 Perylene Green, 430 Neutral Tint, 125 Caput Mortuum, 294 Green Gold.

Es gibt auch wunderbare Aquarellstifte, die sich für Mischtechniken eigen, oder eine Maskiergel von Schmincke, mit der Bereiche des Bildes abgedeckt werden. Ist das Bild fertig, wird das Maskiergel abgerubbelt und das Papier scheint durch.

AcrylDie Qualität von Acrylfarben liegt für mich in der Deckkraft, dem Schaben, Wischen, Kratzen und einarbeiten von vielen Schichten und Materialien. Ich habe schon tolle Bilder mit Strukturpasten und anderen Materialien auf verschiedensten Malgründen gemalt. Fehler werden verziehen – einfach drübermalen und weitermalen. Ich nutze Amsterdam Acrylfarben, da sie für mich die schönsten Farbtöne anbieten.

Für mich persönlich ist das Malen mit Acryl besonders für große Formate (ab 80 cm) gut und für längere Malprozesse. Das größere Abenteuer und die größte Herausforderung finde ich in der Aquarellmalerei.

PigmentIch male gerne mit Pigmenten, aber noch lieber gehe ich mit ihnen um. Wähle schöne Farb-Pigmente aus, experimentiere mit verschiedenen Bindemitteln wie Eiweiss, Öl, Wasser oder fertige Bindemittel. Das ist für mich die Sinnlichkeit der Farben pur. Das Malen mit Pigmenten bedeutet für mich ein Einlassen auf die Farben, wie sie miteinander wirken – Formen oder Bildkonzepte sind nicht wichtig. Hier komme ich dem kindlichen, intuitiven Spielen und Ausprobieren am nächsten.

MetalleMetalle wie Gold, Silber oder Kupfer heben das ganze Bild oft auf eine königliche, sphärische Ebene. Akzente mit Metallen bringen eine besondere Stimmung in ein Bild.

Metalle sind als Blattgold oder -Silber in verschiedenen Gold-, Silber- und Kupfertönen erhältlich. Es gibt auch Stifte, Muscheln und Lacke. Am schönsten fügt sich aber das Metall auf dem Blatt (z.B. Blattgold) in eine Bildkomposition ein. Ein wunderschönes Malerlebnis, unbedingt einmal ausprobieren!

PastenNicht nur für Acrylbilder, auch für Aquarelle sind Pasten, zum  Beispiel Gesso,  in verschiedenen Körnungen und Strukturen eine starke Ausdrucksmöglichkeit. Wer nicht sofort mit groben Sandkörnungen beginnen möchte, dem sei transparente Strukturmasse empfohlen, sie fügt sich leicht in das Bild ein.

Pasten sind auch wunderbar, um Linien, Muster oder Ornamente in die Paste zu malen und als Malgrund zu nutzen.

Bei Pasten gilt: kaufen und mutig ausprobieren!

Was sind Deine Lieblingsmaterialien? Mixt Du gerne?

Urban Sketching Leporello – Menschen 2014

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Die Reisen und die Begegnungen mit den Menschen prägten mein persönliches Jahr 2014. Hier habe ich ein Fanzine-Leporello gestaltet, der einige Skizzen der vielen Orte und Menschen zeigt.

Bastel Dir doch auch ein schönes Leporello mit Deinen Lieblingsmotiven.

Den Leporello einfach hier als PDF laden >>>

The original sea card of each cruise

Each week, one of the most challenging topics of my work is to paint the original nautic seacard of the current cruise. After the bridge draws the route, I start to paint on the card. The guests have the chance to get this card via a raffle.

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Eine Woche in „meinem“ Atelier an Bord

Gestern war es wieder soweit: nach einer Woche und ungefähr 60 neuen Bildern im Atelier gab es die feierliche Finissage und in meinem Atelier hängen wieder meine Bilder bis zum nächsten Schiffstag, also morgen.

In „meinem“ Atelier an Bord der Mein Schiff 3 malen die großen und kleinen Gäste die vielseitigsten Bilder. Mantas, Sonnenuntergänge und die schon legendäre Walfluke sind beliebte Motive. Durch die riesigen Fenster haben wir stimmungsvolle Sonnenuntergänge beobachtet, Delphine gesichtet oder einfach so den Wellen zugeschaut.

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Zum letzten Mal Kotor!

Now our meridian cruise draws to a close. Today we visit Kotor, Montenegro the last time. I like this pictorial small village very much, the alleyways, lots of cats and artists. I can’t stop sketching and painting.

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Taormina – Romantik pur

Wir hatten Glück und waren schon um 9:30 Uhr in Taormina. So waren wir die erste Reisegruppe und konnten den Charme und die wunderschöne Aussicht genießen. (mehr …)

Bordleben – von Monte Carlo nach Cannes

Durch den hohen Wellengang konnten wir nicht in Monte Carlo anlegen oder tendern. So fuhren wir eine kleine, aber wunderschöne Strecke weiter nach Cannes. Die Gäste genossen die Panoramafahrt vor der Cote d‘ Azur.

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